Woche 1

Im Folgenden stellen wir die wichtigsten Ergebnisse vor:

„Plenta“-Topf (Hanffaser, Lignin, Cellulose)

Der „Plenta“-Topf überzeugte durch eine sehr stabile Struktur ohne sichtbare Verfärbungen oder Materialschäden. Auch Schimmel oder Algen traten nicht auf. Die Keimung war leicht, mit etwa ein bis drei Keimlingen pro Topf. Insgesamt zeigte sich der Topf robust und für eine frühe Anzuchtphase gut geeignet.



„Organi Pot“ (Polymilchsäure/PLA)

Auch der Organi Pot blieb in einem einwandfreien Zustand. Weder Risse noch Verfärbungen oder Schimmelbildung konnten beobachtet werden. Die Keimung war minimal und sehr unterschiedlich (0–3 Keimlinge). Das Material zeigte aber eine hohe Stabilität und ein optisch sauberes Erscheinungsbild.

Kokosfasertopf

Der Kokosfasertopf saugte sehr viel Wasser auf, blieb dabei aber formstabil. Er zeigte keinerlei Schäden oder Verfärbungen, was ihn besonders für feuchtigkeitsliebende Kulturen interessant macht. Die Keimung fiel mit 0–2 Pflanzen eher gering aus. Positiv hervorzuheben ist jedoch die natürliche Materialwirkung und die gute Durchlüftung.

Papierpflanztopf

Dieser Topf zeigte leichte beige Verfärbungen, blieb aber stabil und wies keine Risse oder Schimmelbildung auf. Allerdings kam es zu keiner Keimung der Basilikumsamen. Das Material verhielt sich unauffällig, scheint aber für die Keimbedingungen in diesem Versuch weniger geeignet gewesen zu sein.

Kunststofftopf (Kontrollprobe)

Als Vergleich diente ein herkömmlicher Kunststofftopf. Er blieb selbstverständlich vollständig stabil und zeigte keinerlei Materialveränderungen. Mit 4–5 Keimlingen lag hier der deutlich höchste Keimerfolg – ein Hinweis darauf, wie konstant die Bedingungen in traditionellen Töpfen sein können.

Fazit

Der Versuch zeigt, dass viele biologisch abbaubare Pflanztöpfe hinsichtlich Stabilität und Materialverhalten inzwischen mit klassischen Kunststofftöpfen mithalten können. Unterschiede traten vor allem beim Keimerfolg auf, der je nach Material stärker schwankte. Besonders die Töpfe aus Naturfasern (z. B. Hanf, Kokos) zeigten ein sehr gutes ökologisches Profil und ein ansprechendes Erscheinungsbild, während Kunststoff erwartungsgemäß die zuverlässigsten Keimergebnisse lieferte.