„Plenta“-Topf (Hanffaser, Lignin, Cellulose)
Der „Plenta“‑Topf zeigte lediglich eine leichte Aufhellung, blieb ansonsten stabil und frei von sichtbaren Schäden oder biologischen Belägen. Das Material wirkte dauerhaft fest und sauber, wodurch ein ausgeglichenes Wachstumsumfeld entstand. Die Basilikumpflanzen entwickelten sich gut und bildeten bereits drei bis vier Primärblätter aus.
„Organi Pot “ (Polymilchsäure/PLA)
Der „Organi Pot“ blieb während des gesamten Beobachtungszeitraums vollkommen unverändert. Weder Verfärbungen noch strukturelle Veränderungen traten auf, und auch Schimmel oder Algen bildeten sich nicht. Durch diese stabile Materialeigenschaft konnten sich die Pflanzen sehr gut entwickeln und zeigten bereits vier bis sechs gut ausgebildete Primärblätter.
Kokosfasertopf
Der Kokosfasertopf nahm viel Feuchtigkeit auf und war deutlich vollgesogen, blieb jedoch formstabil. Die organische Struktur begünstigte eine leichte Schimmelbildung, wie sie bei stark naturbasierten Materialien häufig vorkommt. Trotz der hohen Feuchtigkeit entwickelten sich die Basilikumkeimlinge gut und erreichten ebenfalls vier bis sechs Primärblätter.
Papierpflanztopf
Der Papierpflanztopf zeigte leichte schwarz‑violette Verfärbungen sowie etwas Schimmelbildung, blieb jedoch stabil und ohne Risse. Trotz der sichtbaren biologischen Aktivität bot er den Pflanzen ausreichende Stabilität, sodass sich zwei bis vier Primärblätter bilden konnten. Hier zeigte sich ein etwas langsameres Wachstum im Vergleich zu den anderen Topfvarianten.
Kunststofftopf (Kontrollprobe)
Der Kunststofftopf diente erneut als Referenz und blieb vollständig unverändert. Er zeigte keinerlei Reaktion auf Feuchtigkeit, keine Verfärbungen und keine biologische Aktivität. Auch wenn das Material keinerlei nachhaltigen Charakter besitzt, entwickelten sich die Basilikumpflanzen darin besonders gut und erreichten fünf bis sieben Primärblätter – den höchsten Wert im Versuch